Realschule am Rhein

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Kursfahrt Technik 2010/ 2011

Kursfahrt nach Berlin 29.09.- 01.10.2010

 

Technik

Am 29.09.2010 ging es los. Der Kurs 9TC fuhr nach Berlin. Begleitet von den Lehrern Frau Bongard und Herr Blum freuten sich alle auf diese Fahrt.

 

Alle kamen sie total müde am Treffpunkt dem Kölner HBF an, ok kann man auch verstehen,  schließlich war es noch sehr früh am morgen, aber trotzdem freuten sich alle auf die Kursfahrt. Nachdem jeder dann seinen Sitzplatz in dem vollen Zug gefunden hatte,  ging es los. Auf in die schöne Hauptstadt Berlin.

Die Zugfahrt war relativ lustig, jeder tat etwas anderes, die einen hörten Musik und versuchten noch ein bisschen  zu schlafen, die anderen spielten mit ihrem IPod und andere unterhielten sich nur oder machten sonst noch etwas. Herr Blum und Frau Bongard hatten allerdings schon ein wie es aussah sehr lustiges Gespräch angefangen und freuten sich genau so wie die Schüler auf die Fahrt.

Endlich in Berlin angekommen wurden wir freundlich von einem jungen Mann begrüßt,  der uns sagte, mit welchem Bus wir zu unserem Hotel fahren sollten. Doch natürlich musste man erstmal ein Bild von einem der größten und schönsten Bahnhöfe Deutschlands machen.

Der Berliner HBF besteht zum größten Teil nur aus Glas und umfasst 3 Stockwerke.

Das Hotel war ca. 10 Minuten von der Innenstadt weg, aber trotzdem schön. Die Mädchen aus unserem Kurs hatten ein Zimmer und die Jungs hatten zwei Zimmer zur Verfügung.

Dann, nachdem wir im Hotel angekommen waren, haben wir uns auch direkt wieder auf den Weg gemacht, nämlich in das zu Fuß 20 Minuten entfernte Technik Museum Berlin. Im Technik Museum konnte sich jeder einen Bereich aussuchen und musste dann darüber ein Bericht schreiben. Dieser Bericht wurde dann als Klassenarbeit gezählt und deswegen hieß es also nicht nur dumm rumstehen, sondern arbeiten. Es gibt im Technik Museum viele verschiedene Bereiche, von Flug- bis Seefahrttechnik  und von Auto bis Eisenbahn allerdings auch noch viele Themen mehr.

Jeder wurde so früh fertig, dass wir noch in die Innenstadt von Berlin gehen konnten. Jeder hatte Zeit, bis man zum Abendessen wieder im Hotel sein musste.

Am nächsten Morgen ging es zum Bundesrat, wo wir auch freundlich begrüßt wurden. Doch wir waren nicht alleine dort, noch eine Schule aus Dortmund war auch im Bundesrat. Unsere Aufgabe war es, ein neues Gesetz zu entwerfen und es auch einzufügen. Es war ziemlich interessant, was man alles tun muss, um ein neues Gesetz zu entwerfen und durchzuführen.

Am Nachmittag hingegen haben wir uns noch eine Gedenkstätte in Berlin angesehen. Wir waren nämlich im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Das Gefängnis an sich war ja relativ interessant, doch unser Gefängnisführer war für den Eimer. Statt uns zu sagen, was uns interessierte, erzählte er uns, wie es in seiner Kindheit im Gefängnis war,  aber auch nur, weil er selbst zweimal in einer JVA (Jugendvollzugsanstalt) war.

Deswegen haben wir uns auch so schnell wie möglich wieder vom Acker gemacht,  um uns noch Berlin anzugucken und um noch Spaß zu haben.

Wir sind noch einmal zum Brandenburger Tor gefahren, wo wir zufällig zwei Darsteller von zwei Länder gefunden haben, nämlich Deutschland und den USA. Wo wir natürlich auch direkt ein Gruppenbild gemacht haben.

Am nächsten Morgen hatten wir noch einmal das Vergnügen,  mit Frau Bongard und Herrn Blum durch Berlin zu laufen. Wir wollten uns noch die Gedenkstätte des Deutschen Wiederstandes anzusehen. Dort waren wir allerdings nicht lange.

Daraufhin sind wir durch den Tiergarten und über die Straße des 17. Juli weiter bis zum Bundestag gegangen,  wo wir uns schließlich in Kleingruppen aufteilten und uns dann noch ein bisschen die Stadt angucken konnten.

Dann hieß es um ca. 19Uhr ab nach Hause. Alle waren noch gut drauf,  aber einige zeigten schon Zeichen von Müdigkeit. Wir kamen so gegen 24 Uhr wieder in Köln an, alle waren müde und wollten nur noch nach Hause.  Aber eins muss man trotzdem noch sagen,  es war eine super schöne Kursfahrt, deswegen danken wir auch Frau Bongard und Herrn Blum.

 

Text und Bild von: Pascal Bartusch