Realschule am Rhein

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Bildungslandschaft Altstadt-Nord

Neues Projekt der BAN

 

In der Altstadt Nord lernen mehr als 2000 Kinder und Jugendliche. Bald werden sie ganztags die Schulen und Jugendeinrichtungen besuchen oder tun dies bereits.BANblau

Ihre Lernumwelt ist im Moment in einem sehr schlechten Zustand, sie muss verbessert und den Anforderungen für erfolgreiche Bildung angepasst werden.

Wir wollen deshalb im pädagogischen und baulichen Sinn Räume gestalten, die ein lebensnahes, verantwortungsvolles und inklusiv angelegtes Lernen und Lehren ermöglichen.


Deshalb haben wir uns zu einem Bildungsverbund zusammengeschlossen, um unsere Einrichtungen mit einem gemeinsamen Konzept in Kooperationen weiter zu entwickeln.

Unser Verbund besteht aus dem Abendgymnasium Gereonsmühlengasse, der Célestin-Freinet-Grundschule, der Ganztagshauptschule Gereonswall, der Realschule am Rhein, dem Hansa Gymnasium, dem Jugendhaus Tower der Katholischen Studierenden Jugend sowie der Jugend- und Freizeiteinrichtung Klingelpütz. Wir kooperieren mit vielen weiteren Einrichtungen im Stadtteil und führen Projekte durch, in denen die Kinder und Jugendlichen praktisch anwendbare Lernerfahrungen machen. In der Zukunft werden wir uns durch vielfältige Angebote dem Stadtteil weiter öffnen.

 

Getragen wird das Projekt von der Stadt Köln, unterstützt von der Montag Stiftung Urbane Räume und der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

 

Montag Stiftungen vertiefen Zusammenarbeit mit dem Bildungsverbund der BAN

Die Montag Stiftungen und die am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen intensivieren ihre Zusammenarbeit für die zukünftige Prozessphase der Bildungslandschaft Altstadt Nord. Sie haben dazu in der vergangenen Woche eine Vereinbarung unterzeichnet, in der die Eckpunkte und Leistungen der Kooperation fixiert sind. Die Montag Stiftungen haben dazu eine Pressemitteilung verfasst, die hier geladen werden kann.

Pressemitteilung zur Kooperation Verbund – Stiftungen, Dezember 2011

 

Pressestimmen nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie:

http://ban2011.stadtidee.de/2011/pressestimmen-nach-der-prasentation-der-machbarkeitsstudie/

 

Infobrief 4-2011

Liebe Verbundmitglieder,
liebe Interessenten!

Die Bildungslandschaft Altstadt Nord wird als Projekt immer konkreter, sie verändert sich in ihrem Erscheinungsbild und auch strukturell. Der Kern bleibt die pädagogische Kooperation der Einrichtungen und die räumliche Weiterentwicklung. Dazu wurde in den vergangenen Monaten von den Einrichtungen und den Projektpartnern vieles  erarbeitet, was nun als weitere Grundlage der zukünftigen Prozesse dient. Der Begleitausschuss hat im September über Projekte des kommenden Jahres beraten und auch die innere Struktur gefestigt, eine Machbarkeitsstudie hat bauliche und zeitliche Realisierungsmöglichkeiten der Gebäude näher untersucht und die Stadt Köln hat begonnen, eine veränderte Verantwortungsrolle im Prozess zu übernehmen. Gleichzeitig haben die Montag Stiftungen ihre Unterstützung für die Einrichtungen betont und alle Beteiligten erwarten nun den zügigen Projektfortgang. Über alles dies informiert dieser Infobrief.

Viel Spaß beim Lesen,
herzliche Grüße aus dem Projektbüro!



Verbundgeschehen

Hansa Gymnasium unter neuer Leitung

Seit Anfang des Schuljahres 2011/12 bin ich neuer Schulleiter am Hansa Gymnasium. Nach einer sehr abwechslungsreichen Berufslaufbahn bin ich nun am Hansa Gymnasium angekommen.

Einige Stationen meiner Berufslaufbahn möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Schon sehr früh habe ich mich mit dem Computereinsatz in der Schule beschäftigt. In dem damaligen Landesinstitut für Schule und Weiterbildung habe ich mich an der Konzeption der Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung beteiligt. Dabei ging es sowohl um lernplantechnische Aspekte als auch um die Realisierung von Unterrichtseinheiten zu diesem Thema. Aus dieser Zeit ist bei mir eine grundsätzliche Faszination geblieben, wobei ich aber den unreflektierten Medienkonsum sehr kritisch sehe. Auf diesem Gebiet habe ich bis Mitte der 90er Jahre gearbeitet, in der Lehrerfortbildung, als Berater von Schulen und anderen Einrichtungen.


Danach habe ich mich in der Schule mehr internationalen Projekten zugewandt. Das Comenius-Programm der Europäischen Union fördert die Kooperation von Schulen. In diesem Zusammenhang habe ich mit Schulen aus vielen Ländern der EU gemeinsame Projekte durchgeführt. Solche Projekte halte ich für äußerst wertvoll für die europäische Verständigung und für das interkulturelle Lernen. Es ist schon ein tolles Erlebnis für deutsche Schüler in Italien (und anderen Ländern) nicht als Tourist zu sein, sondern ein authentisches Familienleben kennen zu lernen. Hier kann die Schule nachhaltige Erlebnisse ermöglichen, die zu wichtigen Erfahrungen werden!

Über die Arbeit in einer schulischen Steuergruppe habe ich mich dann verstärkt für die Organisationsentwicklung von interessiert, was zu dem Fernstudium Schulmanagement an der TU Kaiserslautern geführt hat. Die abschließende Masterarbeit habe ich zum Thema „Bildungslandschaften“ geschrieben (als ob ich es geahnt hätte!). Über das Amt eines Oberstufenkoordinators und stellvertretenden Schulleiters bin ich dann letztendlich Schulleiter am Hansa Gymnasium geworden.

Die Arbeit in der BAN stellt für mich einen besonderen Reiz dar, weil hier Neuland betreten wird. Nach meiner Wahrnehmung wächst hier etwas heran, was man eigentlich als einen (etwas abfällig) Salatschüssel bezeichnen könnte: jede Einrichtung steht für sich, aber im Zusammenwirken schaffen sie eine neue Qualität. Dieses Gefäß zu schaffen bzw. daran mitzuwirken, wird mir gern angenommene Aufgabe für die Zukunft sein. (Norbert Subroweit)


Klausurtagung des Begleitausschusses

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Tagung des Begleitausschusses statt, in dem der Verbund sich über die weitere pädagogische Arbeit, konkrete Projekte und die Organisation der Bildungslandschaft austauschte. An zwei intensiven Arbeitstagen wurde diskutiert und es wurden Entscheidungen für die kommende Zeit getroffen. Im Jahr 2012 sollen demnach wieder gemeinsame Projekte der Einrichtungen durchgeführt werden, dazu zählen u.a. die Ideenkonferenz, der Verbundgarten, ein Sambaprojekt und ein Sommerfest. Über die Weiterentwicklung der Bildungslandschaften wurde ebenfalls beraten, es sollen dazu demnächst thematische Arbeitsgruppen gegründet werden die sich mit Themen wie der Mensa, den Werkstätten oder der Freiflächenplanung auseinander setzen.


Neue Sprecherinnen des Begleitausschusses

Die Wahl der Sprecher des Begleitausschusses wird jedes Jahr durchgeführt und soll künftig jeweils auf der Klausurtagung stattfinden. In diesem Jahr wurden Frau Fuhrmann (Abendgymnasium) und Frau Frankenberger (Realschule am Rhein) Jahr gewählt. Herr Subroweit, neuer Schulleiter des Hansa Gymnasiums, wurde als „kooptierender“ Sprecher bestimmt.


Veränderungen in der BAN Projektstruktur und den Verantwortlichkeiten

Am 17.10.2011 fand eine Pressekonferenz der Stadt Köln statt, auf der Oberbürgermeister Roters die Bedeutung des Projektes Bildungslandschaft Altstadt Nord unterstrich. In Vorbereitung auf die kommenden Baumaßnahmen wurden die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgestellt mit der geprüft wurde, ob die entwickelten Raumprogramme und die Bedürfnisse des Verbundes auf der Basis des Rahmenplanes baulich umgesetzt werden können. Die Studie zeigt dass dies möglich ist und macht auch Vorschläge zum zeitlichen Ablauf der Maßnahmen der kommenden Jahre. Um diese zu koordinieren wird es auf der Seite der Stadt eine Projektorganisation geben. Diese ist dann in der anstehenden Bauphase für das Projekt zuständig und im ganzen verantwortlich. Die Aufgaben der bisher gemeinsam handelnden Projektsteuerungsgruppe (Stadt Köln und Montag Stiftungen) werden von einem anderen Gremium in neuer Zusammensetzung und Rollenverteilung erledigt. Die Montag Stiftungen konzentrieren ihr Engagement künftig darauf, sich noch stärker als bisher für die Belange der am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen einzusetzen. Das bedeutet unter anderem die Unterstützung bei der Ausarbeitung pädagogischer und betriebsorganisatorischer Konzepte für die Bildungslandschaft.

Eine Pressemitteilung der Stadt Köln finden Sie hier, eine Mitteilung der Montag Stiftungen ist hier veröffentlicht.


BAN im Bau

Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

Am 17.10.2011 wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie auf einer Pressekonferenz der Stadt Köln vorgestellt.

"Ausgehend von den Darstellungen des am 10.06.2010 im Stadtentwicklungsausschuss beschlossenen Rahmenplans überprüft die Machbarkeitsstudie die bauliche Umsetzbarkeit der mit den Einrichtungen der Bildungslandschaft Altstadt Nord entwickelten pädagogischen und räumlichen Vorgaben.

Die Studie entsteht in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Einrichtungen der Bildungslandschaft, den Montag Stiftungen, der Gebäudewirtschaft und dem Schulverwaltungsamt der Stadt Köln sowie weiteren Fachbehörden. Ziel des Partizipationsverfahrens ist die Transparenz der Entscheidungsprozesse durch Mitwirkung auf einer möglichst breiten Basis." (Quelle: Einleitung der Machbarkeitsstudie)

Die Studie kann hier als PDF Datei geladen werden.


Projekte der BAN

Neues von den Sportplätzen: Ideen- und Planungswerkstatt im November geplant

Nach den ersten Gesprächen mit dem Amt für Kinder- und Jugendinteressen wird es voraussichtlich im November eine Ideen- und Planungswerkstatt geben mit der die zahlreichen Ideen der Kinder und Jugendlichen zu einer Planungsskizze zusammengeführt werden sollen. Initiiert wird dieses Projekt von der BAN-SV die damit das Amt für Kinder- und Jugendinteressen gewinnen möchte. In Person von Herrn Erich Pössl konnte ein fachkundiger Architekt engagiert werden, der insbesondere für eine anschauliche Visualisierung der beabsichtigten Instandsetzungsmaßnahmen sorgen wird. Zahlreiche Vertreter aus Stadt und Politik wurden bereits angefragt. (Martin Raack, Felix Freitag)


Teilnehmer am GPS-Rallye Projekt gesucht

Kontakt: Stephanie Bremke, RS am Rhein, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Literaturwerkstatt

Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen der Realschule am Rhein und des Hansa-Gymnasiums verfassen in einem Workshop Literatur. Sie werden dabei von der Kölner Krimi- und Jugendbuchautorin Brigitte Glaser unterstützt.
Die Idee dazu entstand aus der Beschäftigung einer 9.Klasse des Hansa-Gymnasiums mit dem Roman „Schreckschüsse“ von Brigitte Glaser, an deren Ende eine Lesung der Autorin und die Präsentation der Arbeitsergebnisse vor den Eltern der stattfand.  Schüler/innen und Autorin kamen übers Schreiben miteinander ins Gespräch und die Autorin konnte sich durchaus vorstellen, interessierte Jugendliche  bei ihrem Schreibprozess zu begleiten. Daraus ein BAN-Projekt zu machen und dies in den Ideenwettbewerb einzubringen, war nur ein kleiner Schritt. Voila! (Ulrike Thiede)